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Zu dieser Zeit zeigte sich der Wurfbruder “Hans” in einigen Bereichen noch etwas “uneinsichtiger”. Nach
Abschluss, dieser für Hund und Hundeführer nicht ganz einfachen Entwicklungsstufe konnte der Rüde dann durchgängig bis zur LGA 2008 gearbeitet werden.
Hier zeigte sich der vierjährige Rüde dann führig und konsequent. Nach “Hans” soll nun in diesem Jahr auch seine Schwester “Harriet” auf Landesgruppenebene von mir geführt werden. Auch wenn
meine Ehefrau einen großen Anteil an “Harrietes” Ausbildung hat, habe ich mir mit der gleichzeitigen Ausbildung von drei Hunden, zum Teil als Schutzdiensthelfer und zum anderen als Hundeführer, eine
große Aufgabe zugemutet. Allerdings hat mich schon immer der Vergleich von Wurfgeschwistern in Ausbildung und Zucht interessiert. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass meine “Hexe” erst
später zu Prüfungsehren kam. Mit dieser Hündin möchte ich den gleichen Weg, wie mit ihrer Wurfschwester gehen. D.h. jetzt einen Wurf und danach ein Start auf Landesgruppenebene. Wie sich im Laufe dieser
Jahre durch die Ausbildung dieser drei Hunde herausstellte, war es aus meiner Sicht richtig, den Wurf mit genau dieser blutlichen Verbindung zu züchten. Mit der einzigen Inzucht (4-3) auf Cika Borstenbachtal
eröffnen diese Hunde dem züchterisch orientierten Hundefreund vielfältige Möglichkeiten. Aus dem C-Wurf “vom Borstenbachtal” waren drei Geschwister auf der Bundessiegerprüfung:
Corro (1989); Cito (1991, 1992); Cika (1991) Genetisch gefestigt entsprechen sowohl die Vater- als auch die Mutterlinie meiner Vorstellung von Gebrauchshunden. Auf dieser grundsoliden Basis
sollte es durch eine geschickte Auswahl von Zuchtpartnern möglich sein, einen universellen Hund ohne den Verlust von Gebrauchshundeeigenschaften zu züchten. Mit diesen Tieren wird es
dann etwas leichter sein, die im heutigen Hundesport angestrebte Perfektion zu erreichen. Hierzu sei mir gestattet den Leistungsrichter Robert Markschläger (Richter der FCI Weltmeisterschaft
2008 in Abt. C), zu zitieren, der sich in der Fachzeitschrift “Der Gebrauchshund 4/2008” in einem Interview zu der vorgenannten Veranstaltung u.a. wie folgt äußerte: ...“aufgefallen sind mir
viele schnelle und energische Hunde. Teilweise gab es jedoch Einschränkungen in Belastungsphasen. Ich habe versucht, auch das aktive und drangvolle Bewachen
zu bewerten. Das ließ teilweise zu wünschen übrig. Viele Hunde sind technisch perfekt ausgebildet, aber es gehört auch das Herz des Hundes dazu.” Ich verstehe den Inhalt dieser Aussage
derart, dass bei allem sportlichen Bestreben der eigentliche Wert eines Gebrauchshundes erhalten bleiben muss. Aus diesem Grund sollte nach meinem Denken ein Hund u.a. in der Lage sein, seine eigene
Existenz zu verteidigen und zu behaupten. Ich persönlich halte es für bedenklich, wenn ausschließlich nach dem Grundsatz “höher, schneller, weiter” auf einem unnatürlich hohen Beutetriebniveau gezüchtet
wird, da ich hierin die Gefahr für einen “trieblichen Kollaps” sehe. Ob meine Gedanken zu meiner eigenen Zucht richtig sind, werde ich beurteilen können, wenn auch “Hexe” einen Wurf zur Welt gebracht
hat.
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